Zur Schlossgeschichte

1744/51

Reichsgraf Heinrich von Bünau lässt das neue Schloss und die Wirtschaftsgebäude bauen.

1756/59

erhielt Adam Friedrich Oeser, Zeichenlehrer Goethes, den Auftrag, die Ausmalung der wichtigsten Innenräume des Schlosses, sowie des Treppenaufganges auszuführen.

1763

Vom 19. Februar bis zum 13. März residierte Preußenkönig Friedrich der II., als Alter Fritz in die Geschichte eingegangen, im Dahlener Schloss. Am 21. Februar unterzeichnete er das Friedenstraktat, womit der Hubertusburger Frieden ratifiziert und der Siebenjährige Krieg zu Ende war.
( 2013 = 250 Jahre Hubertusburger Frieden)

1852

Durch Heirat kommt das Dahlener Barockschloss in die Hände der Familie Sahrer von Sahr.

1945

Die Familie Sahrer von Sahr verlässt Dahlen.

nach 1945

Kinderferienlager, Polizeischule, Fachschule für Bäcker und Konditoren.

bis 1973

Ingenieurschule für Fleischwirtschaft

1973

Am 20. März brennt das Dahlener Schloss infolge eines alten defekten Ofenrohranschlusses, zum Leid der Bevölkerung Dahlens und vieler Heimat- und Geschichtsfreunde ab. Ein Wiederaufbau wurde gekonnt verhindert.

bis 1989

Ruine, die Laut Beschluss des Rates des Kreises Oschatz noch 1989 beseitigt werden sollte.

1990/94

erste Beräumungsarbeiten und Einbau von Spannkeramikdecken mit prov. Pappeindeckung.

2005

Nutzung durch eine Schloss GbR, die Sicherungs- und Aufräumungsarbeiten begann und kommerzielle Veranstaltungen durchführte. Der Vertrag mit der Stadt Dahlen lief am 31.12.2008 aus.

03.01.2009

Gründung des Schloss- und Parkverein Dahlen e.V. in den Kellerräumen des Dahlener Schlosses.